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Aufzucht
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Aufzucht


Die gesunde Aufzucht eines Dackels unterscheidet sich nicht von der Aufzucht anderer Hunde. Trotz seines Selbstbewusstseins und seiner Eigenständigkeit sollte auch der Dackel mit Familienanschluss im Haus groß werden. Nur so ist gesichert, dass er in der prägenden Phase den richtigen Umgang mit Menschen erlernt und ein freundlicher, gut geprägter Zeitgenosse wird. Je mehr positive Reize ein Hund in seiner Jugend erfährt, desto leichter fällt es ihm, das Leben mit seinem späteren zweibeinigen Partner zu meistern. Ein Dackel, der im Zwinger oder vielleicht sogar im Stall aufwächst bekommt häufig nicht genügend Außenreize und entwickelt so häufig spätere Ängste. So kann zum Beispiel ein Dackel, der nicht an das Geräusch des Staubsaugers gewöhnt ist, durchaus anstrengend sein, er kann sich aber sogar bis hin zum Angstbeißer entwickeln, was das Leben mit ihm äußerst kompliziert machen kann. Ein seriöser Züchter wird daher dem Dackel so viel Lebenserfahrung mit auf den Weg geben, wie möglich. Die Impfung der Hunde gehört weiterhin zu einer gesunden Aufzucht ebenso dazu wie eine angemessene Fütterung mit gutem, nährstoffreichem Futter. Gute Futtersorten werden speziell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse einzelner Rassen abgestimmt und altersentsprechend zusammengesetzt. Mit all diesen Grundvorrausetzungen kann der Dackel glücklich und gesund in ein hoffentlich langes Hundeleben starte – bis zu 15 Jahre sind keine Seltenheit. Abzuraten ist in jedem Falle davon, Welpen von Hinterhofzüchtern, Vermehrern oder gar aus dem Ausland zu kaufen, weil sie dort vermeindlich billiger zu haben sind. Häufig sind diese Hunde krank, von einer gesunden Aufzucht mit angemessener Fütterung kann keine Rede sein. Viele dieser Hunde werden nicht alt, besonders tragisch, wenn es sich bei dem ausgewählten Dackelwelpen um ein Familienmitglied handelt, dass gemeinsam mit den Kindern heranwachsen soll.