|
Der bekannteste deutsche Dackelclub ist der
Deutsche Teckelclub e. V. (DTK), gegründet 1888 und damit
zweitältester Hundeclub in Deutschland. Er betreut fast 25.000
Mitglieder in mehr als 300 Sektionen und Ortsgruppen. Nach
Richtlinien des Deutschen Teckelclubs werden Dackel nach einem
speziellen Standard gezüchtet, der genaue Rassekriterien vorgibt.
Bei der Auswahl von Zuchthunden wird auf rassereine Tiere aus gut
durchgezüchteten Linien geachtet, da sie am ehesten die Chance auf
wesensfesten, gesunden Nachwuchs bieten. Außerdem betreut der
Verein die Ausbildung von Dackeln, zum Beispiel zur
Begleithundeprüfung. Die Dackelzucht erfolgt nach Richtlinien des
FCI, des internationalen Dachverbandes für die Hundezucht. Dort ist
der Dackel in Gruppe 4, Sektion 1 unter Standard-Nummer 148
geführt. Der Dachshund hat damit seine eigene Gruppe im
Standardregelwerk des FCI. Auch andere Clubs betreuen die Zucht von
Dackeln, so zum Beispiel der AKC (American Kennel Club). Auch die
Betreuung des Ausstellungswesens, bei denen die Tiere nach einem
festgelegten Rassestandard bewertet werden, wird von Dackelclubs
betreut. Hier wird geprüft, wie nah das jeweilige Tier dem
gewünschten Standard kommt. Bestimmte Fehler führen zu
Punkteabzügen oder im schlimmsten Fall sogar zum Auschluss des
Hundes von der Bewertung. Für viele Züchter ist die Teilnahme an
Ausstellungen eine besondere Passion, bei guten Züchtern finden
sich häufig Pokale, Schleifen und Urkunden, die sie den
Interessenten ihres Hundenachwuchses sicher gerne vorführen. Nicht
zuletzt sind die Dackelclubs aber auch Treffpunkt für
Gleichgesinnte die sich bei den unterschiedlichen Aktivitäten
stundenlang über das gemeinsame Hobby Dackelzucht austauschen
können. Denn die Passion und Begeisterung für ihre Arbeit können
die Züchter sicherlich am besten untereinander teilen.
|