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Haltung
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Haltung


Wie jeder Hund ist auch der Dackel ein echter Familienhund und möchte gern bei seiner Familie sein. Gut ausgelastete Hunde können jedoch auch stundenweise Zeit im Zwinger verbringen, sollten dabei aber nach Möglichkeit nicht allein sein. Hat der Dackel ansonsten ausreichend Bewegung, so benötigt er im Haus oder in der Wohnung nicht allzu viel Platz. Ein gut eingezäunter Garten wird jedoch das Herz jeden Dackels höher schlagen lassen, denn hier lässt sich vortrefflich spielen, jagen und buddeln. Mit Sicherheit ist der Dackel kein geeigneter Stadthund, der drei Mal täglich angeleint um den Block gehen möchte. So wird er schnell dick, krank und unleidlich. Soll ein Dackel trotzdem in der Stadt gehalten werden, so muss er trotzdem täglich seine ausreichende, freie Bewegung haben. Eine gute und gründliche Erziehung durch ein Hund Training gehört zu einer artgerechten Haltung von Dackeln unbedingt dazu. Der Dackel wird trotzdem immer ein sehr ausgeprägtes eigenes Wesen haben und sich auch bei bester Erziehung noch reichlich „menschenfreundliche“ Beschäftigung einfallen lassen. Die Erziehung sollte liebevoll und konsequent gleichermaßen sein. Mit Kraft und Gewalt erreicht man beim Dackel gar nichts. Lassen sich andere Hunde dadurch häufig einschüchtern, würde man beim Dackel eher Gegenwehr und Ablehnung erzeugen. Wie schon in der Aufzucht muss auch beim ausgewachsenen Hund auf eine angemessene und artgerechte Fütterung geachtet werden. Besonders die Hunde, die keine Beschäftigung haben, neigen schnell zum Verfetten und sollten entsprechend gefüttert werden. In der Jagd eignet sich der Dackel für die Arbeit im Bau von Fuchs und Dachs. Auch bei der sogenannten Drückjagd ist der Dachshund ein geeigneter Partner. Durch seine Niederläufigkeit erschreckt er das Wild nicht allzu sehr und bringt es daher selten zu einer kopflosen Flucht, die eine Jagd schwierig bis aussichtslos macht. Ein weiteres Einsatzgebiet des Dackels ist die Wundfährte und die Totsuche, da der Dackel leicht dem verletzten oder getöteten Wild anhand der Schweißspur (so wird die Blutspur in der Jägersprache bezeichnet) durchs Unterholz folgen kann. So kann er gut bei der Verfolgung von angefahrenem, verletztem Wild eingesetzt werden, welches schnellstmöglich von seinem Leid erlöst werden soll.